- maiTUM 2017

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Der Aufbau 2015

„Unsere Universität soll einen Maibaum bekommen?“ – Viele Studierende wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten diesen Vorschlag kaum glauben. Diese besondere Idee hatten wir zwar schon im Dezember 2014 und auch das Hochschulpräsidium war schnell überzeugt, bis zum endgültigen Beschluss dauerte es aber noch bis Februar 2015. Und dann musste es wirklich schnell gehen, denn für so ein großes Projekt müssen zahlreiche Treffen stattfinden: mit der Zentralabteilung 4 (Immobilienabteilung), dem Statiker und dem staatlichen Bauamt. Aber schließlich konnten doch alle Details geklärt und die Aufträge an Sägewerk, Metallbauer und Bauunternehmen vergeben werden. Und das zu einem großen Teil Dank der tatkräftigen Unterstützung durch das Hochschulpräsidium.

Stets haben wir darauf geachtet, dass die Regionalität und die Qualität der mitarbeitenden Firmen gewahrt werden.
Am 10.04. wurde der 21 Meter lange Baum nun endlich gezogen von einem Traktor geliefert, um in den kommenden Wochen im Innenhof der TUM weiter bearbeitet zu werden. Dafür haben wir eigens die entsprechende Infrastruktur geschaffen: mit Zelt als Regenschutz, Stromanbindung für die Werkzeuge und Maibaumwache, Heizlüfter zum Trocknen der Farbe. Zeitgleich entstand direkt daneben eine Baustelle für das Fundament und den Maibaumständer. In zahlreichen Stunden Arbeit wurde geschliffen, gemalt, gebohrt, bewacht und was sonst noch anfiel. Da hier ein 24-Stunden-Betrieb erforderlich war, waren die Logistik sowie die Findung und Versorgung der Helfer nicht immer einfach. Schnell wurden aber alle Beteiligten zu einem eingeschweißten Team, das sich auch von manch kleinerem Rückschlag nicht aufhalten ließ.
Am 25.04 wurde schließlich der Maibaum am Stammgelände aufgestellt. Dies geschah schon am Wochenende vor der Maifeier, da der komplette Innenhof gesperrt werden musste und schweres Gerät im Einsatz war. Dafür sollte natürlich der Unibetrieb nicht gestört werden.
Wir sehen den Maibaum als ein Zeichen der Einheit der TUM und so haben wir ihn nicht nur in TUM-Blau und Weiß im traditionellen Stil gestrichen, sondern auch alle 13 Fakultäten, die Hochschule für Politik, die TUM und den AStA auf den 16 Schildern am Baum abgebildet.
Aber zu einem Maibaum gehören auch ein Kranz und eine Spitze, die unserem Baum auf Beschluss des Statikers zum Zeitpunkt der Einweihung leider noch fehlten. Und so danken wir unserem Präsidenten, der in seiner Rede zu Beginn der maiTUM die Anschaffung eines Kranzes und einer goldenen Sonne versprach. Den Kranz haben wir in liebevoller Kleinstarbeit auf einen Ring von 2,5 Metern Durchmesser geflochten. Auch die Sonne wurde maßgerecht angefertigt und landetet nach einer langen Odysee des Verschwindens bei der Post doch noch am 23. Juli 2015 an dem ihr vorgesehenem Ort.
Und so konnte ein großes Projekt wider jegliche Schwierigkeiten (fast vollständig) realisiert werden und das dank der guten Zusammenarbeit der gesamten TUM und eines hervorragenden Helferteams. Ich bedanke mich in diesem Sinne bei allen Helfern, die mehrere hundert Stunden in das Projekt gesteckt haben, bei Fabian Hauner, für die Funktion als Verbindungsmann zw. TUM Werkstätten und dem AStA, bei Herrn Loibl, für den guten Kontakt mit dem Hochschulpräsidium und bei Matthias Gehring, für die tatkräftige Unterstützung.
 
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